Carl Theodor Philipp Kilian v. Buseck

last update: 01.05.2012

PN 1109

 

Vater: Leopold Friedrich v. Buseck
 
Mutter: Mutter: Maria Carolina Leopoldine v. Bodeck und Ellgut
 
* 8. Juli 1803 in Bamberg ~
+ 28. März 1860 in Bamberg #
unverheiratet

 

Kinder:
  erw. +

 

Zur Person:

Karl Theodor Philipp Kilian von Buseck war Aquarellmaler und Lithograph.
Karl Theodor hatte zwei ältere Brüder, Christoph Franz Amand und Friedrich Karl. Letzterer war wie Karl Theodor unverheiratet und begleitete ihn auf seinen Reisen.
Er besuchte die Universität in Würzburg als „cand. Philos“. Seine Neigung zu den Bildenden Künsten offenbarte sich früh. Eine Ausbildung zur Kunst hat er nie absolviert, er war Autodidakt. Karl Theodor war K. u. K. Wirklicher Kämmerer und gehörte dem Malteserorden an. Sein Vater erwarb 1810 das Schloss in Burgellern, in dem Karl Theodor und sein Bruder Friedrich Karl längere Zeit lebten und es mit Reiseandenken füllten.

Mehrfach waren beide Brüder mit Herzog Max in Bayern auf Reisen. Ihre Reisen führten sie durch Deutschland sowie nach Frankreich, Italien, England, Spanien Portugal, in die Donauländer, nach Griechenland und in den Orient. Von einem Besuch auf dem Sklavenmarkt in Kairo brachten sie „einen Schwarzen“ mit nach Burgellern, wo er als Gärtner tätig war. Das Tagblatt der Stadt Bamberg vom 15. Mai 1839 erwähnt die mildtätigen Gaben der Brüder an hilflose Bewohner und Schulkinder. Herzog Max widmete ihnen, seinen Freunden und Reisegefährten, sein Klavierstück op. 22, „Die Brüder“.

In seinem Werk befinden sich Ansichten seiner Heimatstadt Bamberg sowie Bilder, die auf seinen Reisen durch Europa und den Orient, u. a. im Gefolge von Herzog Max in Bayern, entstanden sind.

 
Belege:
 
 

 
 
Literatur:
Bernhard Schemmel: Karl Theodor von Buseck 1803-1860. Fränkische Ansichten. Bamberg 1985
Dagmar Fleischmann und Michaela Stöckmann: Eine Reise nach dem Orient mit Herzog Max in Bayern, 1838 und weitere Reisen des Freiherren Carl Theodor von Buseck (1803–1860). München 1984

 

 

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